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Please, pray for: At least 23 people were killed and 65 others injured seriously when a three-storey bamboo shed built on the Zion Prayer House premises in eastern Nepal collapsed on Tuesday night.The structure collapsed as the jute ropes used to put the bamboo poles together were damaged after continuous rainfall throughout the afternoon. It is reported that some 1,800 people, had congregated at the church to attend an international seminar which began on Monday. Now, all the Christian communities in Nepal are sad by this accident. Please, pray for the Christian communities in Nepal so that may God give us patience in this situation and strength to go forward and glorify Him Nepal.
Gestern erreichte uns eine Mail aus Nepal. Leider gibt es nicht allzu erfreuliches zu berichten. Eine Bombe detonierte in einer Katholischen Kirche in der Nähe unserer Freunde. Einen Auszug aus der E-Mail möchten wir euch trotzdem Zitieren: Warm greetings in the precious name of our Savior Jesus Christ from Kathmandu, Nepal. May 23,two persons, including a minor, have been killed and 15 other injured when a powerful bomb went off at the Church of Assumption in Lalitpur district, 5 km away from Kathmandu City on Saturday morning. It is Catholic Church near to our Philadelphia Church (which is 3 km from Church and School) It happened just before an hour starting worship in all the Churches in Nepal. Christian community is terrified after the bomb explosion in the Assumption Church. Therefore, we humbly request all brothers and sisters in Christ to pray for Nepal and its Christian Community in this situation. Bitte denkt an unsere Mitchristen in Nepal und betet für sie!
Am 10 Mai hob der Flieger in Frankfurt ab um uns nach Kathmandu/Nepal zu bringen. Ziel war das Kinderheim In Kathmandu und das Kinderheim in Dhangarhi. Am Samstag gegen 17 Uhr wurde dann nach zahllosen Warteschleifen auf dem Kleinen Kathmandu Airport gelandet. Während man in Frankfurt noch mit modernsten Maschinen die Treppe an den Flieger schob, erkannte man in Kathmandu einen klapprigen Traktor der die Treppe über das Rollfeld schob. Für mich als Nepal-Neuling schon der erste große Unterschied zu Deuschland. Am Flughafen trafen wir Min Raj der seit Jahren eine gute Freundschaft zu uns aufgebaut hat und auch Pastor und Leiter des Kinderheims in Kathmandu ist. Was mir gleich zu Beginn auffiel war die Freundlichkeit mit der wir aufgenommen wurden. Nach der ersten Nacht im Hotel, ging es am Sonntag zu dem Haus von Min Raj in dem auch die vielen Kinder wohnen. Derzeit leben ca. 20 ehemalige Straßenkinder bei ihm. Er selbst hat eine Frau und drei Mädels, also jede Menge Stimmung im Haus. In den Gebäuden der Gemeinde wurde ein Bible College eröffnet, das zurzeit 20 Junge Erwachsene aus ganz Nepal besuchen. Min Raj berichtete wir die Christen in Nepal auf dem Vormarsch sind. So kommt jede Woche mindestens ein neuer Besucher in den Gottesdienst. Ziel des Bible College ist es junge Menschen zu Gemeindeleitern zu schulen. Um dies durchführen zu können wird ca. 800 € im Jahr pro Student benötigt. Eine unglaublich hohe Summe für Nepalische Verhältnisse. Am Mittag besuchten wir noch den Moutain Prayer Day bei dem sich die Christen auf den Bergen rund um Kathmandu trafen um gemeinsam für das Land, die Regierung, die Christen und die Gemeinden zu beten. Ein Eindrückliches Erlebnis. Am Montag fuhren wir los um nach Dhangarhi zu fahren um Joshi und sein Kinderheim zu besuchen. In Joshis Kinderheim, wohnt er mit seiner Familie und 6 Waisenkinder. Eine Fahrt die aus 14 Stunden in einem kleinen Jeep bestand. Morgens um 4 ging es los um abends um 6 in Dhangrahi zu sein. Auf der Fahrt sahen wir die Unterschiedlichkeiten in Nepal. Wo es in Kathmandu kühle 25 Grad hatte, hatte es in Dhangrahi schwüle 38 Grad. Wir sahen wie Frauen am Wegrand Steine von Hand klopften um sie kleiner zu machen und sie als Baumaterial später verkaufen zu können. Wir sahen Männer die einen LKW von Hand beluden und in auch später von Hand wieder entluden. Wir sahen Tankstellen, die keinen Sprit hatten und eine wunderschöne Landschaft. Endlich in Dagrahi angekommen verbrachten wir die Nacht bei Joshi um am Nächsten Tag in ein Bergdorf aufzubrechen, dies bedeutete nochmal mindestens 7 Stunden Fahrt nur das jetzt noch 2 Personen dazu kamen. Doch leider blieb der Jeep ca. 3 Stunden vor der Ankunft stecken und musste von vielen Kräften wieder freigelegt werden. So änderten wir unser Ziel und fuhren nach Doti um zu dem Heimatdorf von Joshi aufzusteigen. Dort wollten wir ein Medical Camp machen und den Menschen dort Medizinische Hilfe anbieten. Am nächsten Tag kamen wir dort auch an. Unglaublich wie einfach die Menschen dort leben. In Lehmhütten ohne Strom, ohne fließendes Wasser. Die Bauern pflügen das Feld von Hand mit einem Holzpflug und einem Ochsengespann. Die Frauen sähen den Weizen. Obwohl es kein Telefon gibt verbreitete sich die Nachricht schnell, dass es ärztliche Versorgung gibt und so strömten die Menschen um sich von unserem Deutschen Arzt und einem Nepalischen Kollegen behandeln zu lassen. Während Oli und Simon diesen Job machen, machten Uli und Ich Kinderprogramm und begannen Luftballone zu verschenken. Wie es den Eindruck machte, haben die Menschen dort noch nie einen Luftballon gesehen und es war eine Wonne zu sehen, wie die dunklen Kinderaugen zu funkeln begannen, als sie einen Luftballon in den Händen hielten. Doch was am ersten Tag noch recht gesittet war wurde am nächsten Tag schlimmer. Es kamen immer mehr und mehr Menschen und Kinder. Von einem Leprakranken, über Asthma und Grauem Star musste Simon alles behandeln. Joshi der selbst Christ ist und vor 7 Jahren aus dem Dorf fliehen musste, redete am Abend mit den Leuten vor Ort um sie für Jesus zu gewinnen und um Ihnen zu sagen wie Jesus auch heute noch lebt. Aber niemals auf eine aufdringliche Art, das fand ich sehr faszinierend. Dann war das Medical Camp auch schon beendet und wir begannen die lange Reise nach Kathmandu, wo wir 3 Tage später auch wieder ankamen. Dann war erstmal ein Tag pause bevor wir dann ein Medical Camp in der Gemeinde von Min Raj machten. Dann wurde eine Zwangspause eingelegt weil die Maoisten (Kommunisten) einen Nepalischen Geschäftsmann umgebracht hatten und deshalb das ganze Kathmandu Valley Streikte und keine Fahrzeuge fahren durften. Am Donnerstag dann fuhren wir in ein Bergdorf in der Nähe von Kathmandu und machten dort ein weiteres Medical Camp mit Kinderprogramm. Am Freitag besuchten wir noch die Christliche Schule die auch Min Raj aufgebaut hat. Dort besuchen 470 Kinder die Schule. Viele kommen durch die Schule auch zum glauben an Jesus. Wir überreichten der Schulmannschaft der Schule Nationaltrikots der Deutschen Nationalmannschaft. Die Freude in ihren Augen war groß und stolz präsentierten sie ihre Trikots. Am Samstag vor der Abreise besuchten wir noch den Gottesdienst der Gemeinde. Wir verstanden zwar nicht viel aber es war viel Lobpreis und Gebet. Ein Gottesdienst der viel lebendiger ist als bei uns in Deutschland. Nach dem Gottesdienst wurden wir noch von Min Raj zum Essen eingeladen und dann gings auch schon los zum Flughafen. Eine Zeit mit viel Erfahrungen, vielen Eindrücken ging zu Ende. Wir haben gespürt, dass Gott mit auf dieser Reise war, dass er uns behütete. Es ist klasse zu dieser Weltweiten Gemeinde von Jesus Christus zu gehören. Bitte betet auch für die Gemeinden in Kathmandu und ganz Nepal, dass sie weiterhin frei ihren Glauben weiter erzählen dürfen, ohne die Angst zu haben verfolgt zu werden. Betet dass Gott weiter viel bei ihnen Verändert und betet für ganz viel Schutz. (Bericht: Harald)
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Verantwortlicher: Oliver Keppeler Nepal@cvjm-kohlberg.de
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© 2008 by Jochen Schur, Mercedes Schmidt |
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